Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Expo Mongolia 2017


Der zweitgrößte Binnenstaat, zudem eines der rohstoffreichsten Länder der Welt, befindet sich im Aufbruch. Der Verfall der Rohstoffpreise hat in den vergangenen Jahren die rasante Entwicklung der Mongolei mit seinen riesigen Bodenschätzen beeinflusst und die Wachstumsraten reduziert.  Erste Stabilisierungsansätze am Weltmarkt zeigen nun verstärkt Wirkung in der Mongolei. 

Mit überraschend deutlicher Mehrheit hat die oppositionelle Volkspartei (MPP) die Parlamentswahl im Juli 2016 in der Mongolei gewonnen. Mit dem Sieg kehrt sie nach vier Jahren wieder in die Regierungsverantwortung zurück. 


Neben der politischen Neukonstellation bringen auch die bestätigte zweite Ausbauphase der größten Gold- und Kupfermine Oyu Tolgoi und neu geplante Großprojekte mit Russland und China Zuversicht für die kommenden Jahre. 


Ein wichtiger Punkt ist die Weiterentwicklung der Infrastruktur des Landes. Für den Transport von Gütern und Rohstoffen fehlt es vielerorts an der notwendigen Verkehrsinfrastruktur. Daher widmet sich die mongolische Regierung verstärkt dem Straßenbau: bis zum Jahr 2020 sollen alle wichtigen Verkehrswege des Landes mit einer Gesamtlänge von 13.000 km asphaltiert sein. Zusammen mit China und Russland arbeitet die Mongolei verstärkt an dem Ausbau zahlreicher Eisenbahnstrecken. In der Hauptstadt Ulan Bator wird zudem ein neuer Flughafen gebaut. 


Die Mongolei hat enormes Potenzial bei der Produktion von erneuerbaren Energien. Mit mehr als 300 Sonnentagen lassen sich jährlich bis zu 7 TWh Strom aus Solarkraft gewinnen. Landesweit können zudem Windkraftanlagen installiert werden, die pro Jahr mehr als 2,5 TWh Strom generieren. Hinzu kommen Wasserkraft und Erdwärme. Die Land- und Viehwirtschaft verzeichnete in den letzten Jahren dank staatlicher Förderungen einen Boom. 30 % aller Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft tätig. 


Die Mongolei bietet den Rohstoffexperten aus Deutschland interessante Investitionsmöglichkeiten. Deutsche Produkte genießen in dem Land, das in hohem Maße auf Importe angewiesen ist, einen guten Ruf. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass  Deutschland und die Mongolei langjährige Wirtschaftsbeziehungen verbinden und viele Mongolen in der ehemaligen DDR studiert und/oder gearbeitet haben und heute noch eng mit den deutschen Hochschulen verbunden sind. 


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Kooperation mit den Verbänden VDMA und AUMA unterstützt Sie beim Markteinstieg sowie beim Ausbau Ihrer bestehenden Geschäftsverbindungen:  deutsche Unternehmen haben die Möglichkeit, sich vom 10. – 12. Oktober 2017 in Ulan Bator auf der Expo Mongolia, der internationalen Universalgütermesse, unter dem Banner „Made in Germany“ zu präsentieren. Der „German Pavilion“ wird bereits zum fünften Mal auf der Expo Mongolia ausstellen – ein deutliches Zeichen der Unterstützung des Landes und das Vertrauen in eine fruchtbare und erfolgreiche Zukunft.  


Informationen zur Messe finden Sie in der Broschüre, die für Sie unten zum Download bereit steht, sowie unter www.expomongolia.com.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

 

Expo Mongolia 21 GmbH

Jarrestraße 42 

22303 Hamburg

Tel: +49 40 710070-32

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