Willkommen auf der Seite des Deutsch-Mongolischen Wirtschaftsausschusses


Die Kontaktstelle des Deutsch-Mongolischen Wirtschaftsausschusses (DMWA), die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingerichtet wurde, unterstützt Sie bei der aktiven Teilnahme an der Vertiefung Deutsch-Mongolischer Kooperationen. Hier finden Sie gesammelte Nachrichten rund um die Deutsch-Mongolischen Beziehungen.

Botschafter Ganbat Damba stattet Hamburg seinen Antrittsbesuch ab

Hamburg, 15. Januar 2018

 

Im Rahmen des Besuchs in der Hansestadt traf Ganbat Damba, Botschafter der Mongolei, auf Bürgerschaftspräsidentin Frau Carola Veit, zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Katharina Fegebank, Kommandeuer der Führungsakademie der Bundeswehr, Herrn Carsten Stawitzki und den Präses der Handelkammer Hamburg, Herrn Thomas Bergmann.

Der Botschafter äußerte in Gesprächen seinen Wunsch danach, die wirtschaftlichen Kontake der Mongolei weiter auszubauen und dass er seine Aufgabe auch darin sehe, das ökonomische Potenzial seines Landes zu bewerben.

Im Anschluss fanden Gespräche zwischen dem Botschafter und Vertretern der in Hamburg lebenden mongolischen Staatsbürger statt.

 

Die Originalmeldung der Mongolischen Botschaft finden Sie unter folgendem Link.


Laurenz Melchers übernimmt Ko-Vorsitz des DMWA

Hamburg, Dezember 2017

 

Herr Laurenz Melchers, Chairman der MSM Group LLC, übernimmt ab 2018 den Ko-Vorsitz des Deutsch-Mongolischen Wirtschaftsausschusses (DMWA) auf deutscher Seite. Er folgt auf Dr. Rüdiger Grube, der dieses Ehrenamt nach zwei erfolgreichen Jahren aufgrund anderer Verpflichtungen niederlegt. Wir danken Herrn Dr. Grube für seine Arbeit und sein Engagement für den DMWA.

 

Herr Melchers verfügt durch seinen langjährigen Aufenthalt und seine Wirtschaftsaktivitäten in der Mongolei über einen großen Erfahrungsschatz sowie umfassende Landeskenntnisse. Als Pionier der deutschen Wirtschaft gründete er bereits 1998 das Unternehmen „Mongolian Star Melchers“ LLC, welches heute in den Bereichen Automotive, Agrarwirtschaft, Industrie, Chemie, Ausrüstungsverleih und Getränkevertrieb tätig ist. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Herrn Melchers als Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Mongolischen Wirtschaftsausschusses.

 

Der deutsche Ko-Vorsitzende des DMWA leitet unter anderem gemeinsam mit dem mongolischen Ko-Vorsitzenden, die jährlich stattfindende Wirtschaftsausschusssitzung des DMWA.

 

Der Deutsch-Mongolische Wirtschaftsausschuss wurde im Rahmen des „Abkommens zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Mongolei über Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich“ eingerichtet, das anlässlich einer Mongoleireise der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel am 13.10.2011 unterzeichnet worden war. Zu den Aufgaben des DMWA gehört es, die Kooperation beider Länder im Zuge des Regierungsabkommens zu unterstützen und der Deutsch-Mongolischen Regierungsarbeitsgruppe Bericht zu erstatten.


Siemens liefert elektrische Ausrüstung für unterirdische Kupfermine in der Mongolei

Nürnberg, 02. November 2017

  • Förderbandsystem mit getriebelosen Antrieben
  • Neue Anlage erweitert den bestehenden Tagebau
  • Erhöhung der Produktion um 95.000 Tonnen Kupfererz pro Tag

Siemens übernimmt Engineering, Design, Herstellung und Lieferung der elektrischen Ausrüstung der Förderanlage für die Oyu Tolgoi Kupfermine. Geliefert wird die neue Förderanlage mit getriebelosen und konventionellen Antrieben von thyssenkrupp Industrial Solutions. Die neue Anlage erweitert den bestehenden Tagebau und soll zukünftig 95.000 Tonnen Kupfererz pro Tag zur Oberfläche befördern. Dabei muss das Transportsystem einen Höhenunterschied von fast 1.400 Metern überwinden. Die erste Produktion wird für 2020 erwartet. Das Auftragsvolumen liegt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

 

Siemens liefert thyssenkrupp eine hochmoderne elektrische Ausrüstung, bestehend aus Mittelspannungs-Schaltgeräten des Typs 8DA10 (gasisoliert) und NX-AIR (luftisoliert), Transformatoren, Niederspannungsenergieverteilung, Frequenzumrichter des Typs Sinamics SL150 und Sinamics S150 sowie langsam drehenden Synchronmotoren mit einer Nennleistung von 5,5 Megawatt und kleineren Kurzschlussläufermotoren. Die Lieferung umfasst außerdem vorkonfektionierte "E-Houses" für den Einbau dieser Ausrüstung. Um die Anforderungen der unteririschen Aufstellungen zu erfüllen, wurden die Abmessungen dieser "E-Houses" auf ein absolutes Minimum reduziert. Zum Lieferumfang gehören weiterhin Ausrüstungen zur Blindleistungskompensation und Oberschwingungsfilter sowie das Kühlsystem für die elektrischen Komponenten.

Das Transportsystem besteht aus insgesamt neun Förderbändern – sieben unter Tage und zwei über Tage. Vier dieser Förderbänder sind getriebelos ausgeführt, die mit jeweils zwei Antriebssystemen mit einer Leistung von 5,5 Megawatt ausgestattet sind.

Als einer der weltweit führenden Anbieter für Tagebau-Anlagen ist thyssenkrupp Industrial Solutions spezialisiert auf die Planung und Lieferung von fortschrittlichen Fördersystemen. Mithilfe von Siemens Technologie hat der Industriekonzern bereits eines der längsten und leistungsstärksten Fördersysteme der Welt realisiert. Seit mehr als sechs Jahren beliefert Siemens thyssenkrupp mit innovativen, zuverlässigen und leistungsstarken Antriebssystemen und elektrischen Ausrüstungen für internationale Bergbau-Projekte. Durch die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit hat Siemens auch das Kupferminen-Projekt in der Mongolei gewonnen. Die Mine liegt etwa 550 Kilometer südlich von der Hauptstadt Ulaanbaatar entfernt und befindet sich in der Provinz Aimag von Umnugovi, die Süd-Gobi-Region der Mongolei. Der Oyu Tolgoi Minen-Komplex ist ein Gemeinschaftsprojekt der mongolischen Regierung und Turquoise Hill Resources mit Rio Tinto als Mehrheitseigentümer von Turquoise Hill Resources.
                                                                                                                                                                                       
Die Originalmeldung von Siemens finden Sie unter folgendem Link.

EU Delegation reist in die Mongolei

Ulan Bator, 02. November 2017

 

Vor dem Hintergrund des am 1. November 2017 in Kraft getretenen Vertrags über die Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Mongolei traf sich eine Delegation von EU Botschaftern mit Präsident Battulga.

Der Einladung gefolgt waren die Botschafter der EU, Belgiens, Finnlands, Österreichs, der Slowakei, Estlands, Lettlands, Litauens, Sloweniens, Tschechiens, Großbritanniens, der Niederlande, Griechenlands, Ungarns, Deutschlands, Frankreichs, Schwedens, Maltas, Bulgariens, Luxemburgs, Spaniens, Italiens und Dänemarks.

 

Der EU Botschafter in der Mongolei, Hans Dietmar Schweisgut, äußerte sich optimistisch was die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der EU und der Mongolei angeht:

 

"This visit takes place at a timely moment: a new Government is in place, we open an EU Delegation, and the Partnership and Cooperation Agreement enters into force. I am looking forward to discuss with the new leadership of Mongolia how to take our relations to a new level. Now all conditions are in place to step up our political dialogue and cooperation, and to further strengthen our partnership.The EU and Mongolia share many common values: respect for human rights, democracy and the rule of law are the foundation of our relationship."

 

Bei dem Besuch der Delegation wurde ebenfalls eine Vereinbarung zur Eröffnung einer EU Vertretung in Ulan Bator unterzeichnet, welche die langfristige Zusammenarbeit mit der Mongolei garantieren soll.

 

Die Originalmeldung der EU Vertretung in der Mongolei finden Sie unter folgendem Link.

 


Premierminister Khurelsukh bekennt sich zur Fortführung der Zusammenarbeit mit dem IWF

Ulan Bator, 05. Oktober 2017

 

Bei einem Treffen mit dem Repräsentanten des Internationalen Währungsfonds Neil Saker bestätigte Ministerpräsident U. Khurelsukh, dass die Mongolei die Umsetzung des Erweiterten Faszilitätenprogramms der IWF fortführen werden. Er betonte die Rolle, die der IWF bei der wirtschaftlichen Erholung des Landes im letzten Jahr gespielt habe und zeigte sich optimistisch was die weitere Entwicklung des Landes betrifft. Saker erhielt ein offizielles Schreiben, in welchem sich die Mongolei zur Fortführung des Programms bekennt.

 

Die Mongolei ist seit 1991 Mitglied des IWF und ist seit ihrer Aufnahme sechs Vereinbarungen eingegangen.


Ukhnaagiin Khurelsukh zum 30. Ministerpräsidenten gewählt

Ulan Bator, 04. Oktober 2017

 

Nach dem Sturz des 29. Ministerpräsidenten J. Erdenebat durch die eigene Fraktion im September 2017, konnte sich nun der ehemalige Vizeministerpräsident Ukhnaagiin Khurelsukh in den MVP-Gremien durchsetzen. Präsident Battulga mahnte eine schnelle Kabinettsbildung an.


Antrittsbesuch des mongolischen Botschafters Ganbat Damba bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Berlin, 20. September 2017

 

Ganbat Damba, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Mongolei traf am 20. September auf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und überreichte diesem offiziell sein Beglaubigungsschreiben. In einem anschließenden Gespräch betonte der Botschafter, die langjährigen guten Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei weiter vertiefen zu wollen. Regelmäßige Staatsbesuche sowie bilaterale Gespräche seien ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Ausweitung von Handelsbeziehungen.

 

Die Originalmeldung der Mongolischen Botschaft finden Sie unter folgendem Link.